Deutschland
Berlin

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Berlin

2019-09-10
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Berlin

Unsere Hop On – Hop Off-Touren mögen zwar die schönsten Sehenswürdigkeiten Berlins anfahren, aber manchmal locken manchmal auch Ziele, die ein wenig außerhalb des Zentrums liegen. Ob der Müggelsee für einen Badetag im Sommer oder zum Schlitten fahren im Winter, den Ur-Berliner Charme von Köpenick oder die alte Abhöranlage auf dem Teufelsberg – Berlin lechzt förmlich danach, erkundet zu werden.

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Und wenn es vor allem darum geht, sich schnell von A nach B zu bewegen, so sind die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unschlagbar. Sich über den Zustand und die Pünktlichkeit der Busse und Bahnen zu beschweren, ist zwar fast schon fester Bestandteil der Berliner Folklore, aber man ist doch immer wieder froh, dass es sie gibt.

Auf der Homepage der BVG gibt es Informationen zu allen Angeboten, vor allem findet sich dort aber der kaum in Gold aufzuwiegende Routenplaner. Geben Sie einfach Abfahrt- und Zielort ein und erfahren Sie mit einem Knopfdruck, welche Fahrtmöglichkeiten Sie haben. Danach gilt es nur noch auszuwählen, was für ein Ticket Sie benötigen – einfache Fahrt, Tagesticket oder sogar Mehrtagesticket – und schon können Sie sich auf die Reise machen. Natürlich gelten die BVG-Tickets für alle Verkehrsmittel – Bus, Straßenbahn, S- und U-Bahn – und müssen nicht gesondert gelöst werden.

Ihr Ticket muss vor Fahrtbeginn auf jeden Fall von Ihnen abgestempelt werden! Dazu befinden sich auf dem Bahnsteig gelbe Automaten. Ein Ticket, das an einem Kiosk oder Schalter gekauft wurde und nicht von einem dieser Automaten abgestempelt wurde, zählt nicht als gültiger Fahrschein! Der mitleidige Blick des Fahrkartenkontrolleurs ist Ihnen sicher, eine Strafe werden Sie allerdings trotzdem zahlen müssen – ein Schicksal, das schon unzählige, nichts Böses ahnende Touristen ereilt hat.

Sollen Sie allerdings eine Fahrkarte direkt beim Fahrer oder an einem der Automaten in der Straßenbahn erworben haben, so müssen Sie sich zumindest darüber keine Sorgen machen: diese sind schon direkt entwertet. Allerdings können Sie an den Automaten nicht mit Banknoten zahlen und die Busfahrer haben in der Regel nur einen äußerst begrenzten Vorrat an Wechselgeld, so dass auch dieser Plan seine versteckten Tücken enthalten kann.

Aber keine Sorge: in der Praxis ist all dies leichter, als es sich auf den ersten Blick anhören mag und nachdem sich dann auch diese vermeintliche Hürde als durchaus überwindbar herausgestellt hat, steht einer Entdeckungsreise zu den vielen Attraktionen der Hauptstadt absolut nichts mehr im Weg!

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