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Berliner Hochkultur

2019-03-28
Berliner Hochkultur

Eine kurze Einführung in die Berliner Hochkultur

 

Im Laufe seiner bewegten Geschichte hat Berlin immer eine prominente Rolle im kulturellen Treiben Europas gespielt, sei es während der rauschenden Goldenen Zwanziger Jahre, als die Wahlheimat unzähliger internationaler Künstler, die die Stadt für ihre offene Atmosphäre (und relativ billigen Wohnraum, man ist ja auch Pragmatiker) schätzen oder als die Heimat für Generationen einheimischer Künstlern, darunter Maler, Musiker, Schriftsteller und vieles mehr, deren Einfluss kaum überschätzt werden kann. Um Ihnen bei diesem reichen Angebot den Start Ihrer Entdeckungsreise zu erleichtern, haben wir hier drei kulturelle Institutionen der Hauptstadt, die man auf keinen Fall verpassen sollte, die heilige Dreifaltigkeit der Hochkultur, wenn man so will: Ballett, Oper, und klassische Musik.

 

 

Das berühmte Staatsballett Berlin ist Deutschlands führende Ballettkompanie und gehört mit insgesamt ungefähr 90 Tänzern zu den größten und produktivsten Westeuropas. Kein Wunder: das Staatsballett ist das Resultat des Zusammenschlusses dreier kleinerer, an den verschiedenen Opernhäusern Berlin angestellter Kompanien. Heute führt das Staatsballett sowohl Stücke aus seinem reichen kulturellen Fundus als auch neue Stücke auf und kombiniert so Respekt vor seiner tänzerischen Tradition mit konstanter Innovation. Und obwohl die Heimat der Kompanie die Deutsche Oper Berlin, Deutschlands zweitgrößte Oper, ist, führt sie ihre Stücke auch an der Deutschen Staatsoper, unserer zweiten Institution, auf.

 

 

Die Staatsoper Unter den Linden ist die größte und berühmteste Opernbühne des Landes. Mit einer reichen Geschichte, die bis in das Jahr 1742 zurückreicht, steht der Oper ein reicher und geschichtsträchtiger Fundus an Stücken zur Verfügung, was ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sowohl Kenner älterer als auch Liebhaber neuerer Stücke auf ihre Kosten kommen. In Fußweite vom Tierpark gelegen ist das Opernhaus selbst einen Besuch wert; mit seiner aus dem Klassizismus stammenden Architektur erinnert das Gebäude an einen griechischen Tempel, dessen Anblick sogar die, die mit Oper und Ballett dann doch eher weniger anfangen können, in seinen Bann zieht.

 

 

Die Berliner Philharmonie, die Heimat der Berliner Philharmoniker, rundet unse kulturelles Trio ab. Seit seiner Gründung im Jahre 1882, damals unter dem Namen Bilsesche Kapelle, ist das Orchester tief in der Berliner Musiklandschaft verwurzelt und hat sich zu einem der weltweit führenden und visionärsten Symphonieorchester gewandelt, das die Leitung von solchen Titanen der Klassik wie Herbert von Karajan und Sir Simon Rattle genossen hat. Die Philharmonie selbst ist um einiges jünger, aber nicht weniger faszinierend. Gebaut zwischen 1960 und 1963, ähnelt das asymmetrische modernistische Bauwerk einem im Licht golden schimmernden, überdimensionalen Zelt.

Und das Beste: die Philharmonie bildet ein Dreieck mit dem nördlich gelegenen Tiergarten und Checkpoint Charlie im Westen, so dass sie der ideale Startpunkt für einen Sightseeing-Trip durch die Stadt ist.

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